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Geschichte

Im Jahre 1835 gründeten zwei Winterthurer die Firma Ziegler und Brunner mit dem Zweck, in Freienstein eine Spinnerei zu bauen und zu betreiben. Ein Jahr darauf wurde der Spinnereihochbau mit einem Radhaus für zwei Wasserräder und einem Kesselhaus mit Dampfkessel gebaut. Dazu kamen ein Werkstattgebäude und eine Schmiedewerkstatt mit Stallungen.

1856 wurde die Firma um eine Buntweberei erweitert. Für die Produktion der etwa 400 Webstühle wurde eine eigene Giesserei gebaut. 1889 wurden die Spinnerei Jakobstal in Bülach und die Spinnerei Oberhöri dazugekauft und somit die Produktionskapazität wesentlich erweitert.

Bis zum Zweiten Weltkrieg wurde die Firma stetig ausgebaut und modernisiert. In der Blütezeit beschäftigte sie fast 1000 Mitarbeitende. Im Januar 1945 erhielt die Firma den heutigen Namen Blumer Söhne + Cie AG.

Im Jahr 1976 wurde wegen schwindender Exportmöglichkeiten der Giessereibetrieb eingestellt. Durch die Globalisierung und Billigproduktion in Asien wurde im Herbst 1990 auch die Spinnerei stillgelegt. Zu diesem Zeitpunkt waren noch 90 Personen in Freienstein beschäftigt.